Den Umgang mit Bach üben wir mit Witz und Esprit, so als wenn sich die Musik von ihrer Ernsthaftigkeit emanzipieren würde.

Wir fänden es schön, wenn sich Johann Sebastian für Purzelbäume vorwärts und rückwärts entscheiden könnte. Zu hören ist natürlich die berühmte Toccata, ohne Fuge, dafür mit Funk, viele andere berühmte, aber auch weniger bekannte Werke des größten Komponisten aller Zeiten, dem auch "Quintessence" die größten Erfolge zu verdanken hat. "Quintessence" und Bach: eine kurze und heftige Geschichte, eine geglückte Symbiose.

Bach und seine Saxophone: eine lange Geschichte. Wir haben uns auf die Suche begeben nach Bachschen Essenzen, die den musikalischen Umgang mit dem Meister auf eine für uns schlüssige Art ermöglichen. Dabei übersprangen wir gleich mehrere Hindernisse, die sich bei näherem Hinschauen als glückliche Hemmnisse entpuppten: Der Respekt vor Bach ging dahin, dafür wuchs die Hochachtung um so mehr. Teils würde sich Bach vielleicht im Grab vor Schmerzen winden, wenn er unsere Fassungen seiner Werke hörte, andererseits sicher Purzelbäume schlagen.

Inhalt:
"Prelude", "Fudge Fugue", "Präludium", "Toccata & Funk & Choral in D-minor", "Jazzentials", "Bacchanalia", "Fragments of B-A-C-H", "Blue Bach", "Great Bop-Fugue in D major", "Schlafes Schwester", "Cube Chat"

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