Fünf Saxophonisten renovieren die Fünfte.

Beethoven renovatedEs scheint vermessen, dem Inbegriff des Klassischen in der Musik - die Fünfte Sinfonie von Ludwig van Beethoven - einen Tapetenwechsel gönnen zu wollen. Das bekanntestes Werk Beethovens zählt aber zu den meist gespielten Stücken in den Konzertsälen dieser Welt. Da stellen sich beim Hören, ob man will oder nicht, Abnutzungserscheinungen ein. Gerade deshalb ist es reizvoll, den Notensatz Beethovens aus heutiger Sicht zu überdenken und in die Sprache zeitgenössischer Musik zu übersetzen.

Der Reiz liegt auch darin, ein sinfonisches Werk auf nur fünf Saxophone und zehn Hände zu reduzieren, ohne dass der imposante Klang verloren geht. Nur Franz Liszt wagte sich an ein ähnliches Projekt, indem er die Sinfonie für nur zwei Hände transkribierte.

Aber es gibt weitaus profanere Gründe, diese CD zu konzipieren: QUINTESSENCE genießt es schlichtweg, die geniale Musik Beethovens zu spielen. Darauf verzichten, nur weil das Saxophon zu Lebzeiten des Meisters noch nicht erfunden war?

Inhalt:
Coriolan-Ouvertüre (op. 62), Varations on "Rule Britannia" (WoO. 79), Sinfonie Nr. 5 op. 67 in c-moll (Allegro con brio, Andante con moto, Allegro, Allegro), Ode an die Freude (Sinfonie Nr. 9, op. 125)

 

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